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Abfluss stinkt: Mögliche Ursachen und Hilfsmittel

Larissa Köberlein | Lesedauer: 5 Minuten | 08.09.2022

Die Herdplatte glänzt, die Spüle blitzt und auf der Arbeitsplatte sind keine Flecken mehr zu sehen. Zugegeben – der Anblick einer frischgeputzten Küche hat schon etwas Befriedigendes an sich. Schließlich ist der Vorher-Nachher-Effekt nicht zu übersehen: Wo kurz zuvor noch Soßenränder, Krümel oder dreckiges Geschirr waren, herrschen nun Frische und Reinheit. Dieses Bild könnte eigentlich ein Grund zur Freude sein. Wäre da nicht dieser üble Gestank, der sich auf einmal unsichtbar in der gesamten Küche ausbreitet. Doch wo kommt er her? Eine Geruchsspurensuche offenbart es: der Abfluss stink! In so einem Fall ist schnelles Handeln angesagt. Aber was tun, wenn der Reiniger schon aufgebraucht ist? Für diesen Fall stellen wir Ihnen hier einige Putzhelfer und zuverlässige Hausmittel gegen einen stinkenden Abfluss vor. So löst sich der unangenehme Mief garantiert wieder in gute Luft auf!

Abfluss stinkt: Mögliche Ursachen und Hilfsmittel

Warum stinkt der Küchenabfluss überhaupt?

Eine Ursache für dieses Problem ist der sogenannte Siphon. Hier handelt es sich um ein S-förmiges Rohr, durch welches das Wasser aus der Spüle letztendlich in die Kanalisation geleitet wird. Durch seine spezielle Form dient der Siphon eigentlich als Geruchsverschluss. Schließlich bleibt in seiner Ausbuchtung immer eine gewisse Menge Wasser zurück, wodurch Kanalgase zurückgehalten werden. Dieser eigentliche Segen kann sich jedoch kurzerhand in einen Fluch umkehren – nämlich dann, wenn sich an der tiefsten Stelle des Siphons Essensreste oder Ablagerungen ansammeln. Sie verfaulen mit der Zeit, wodurch Gase entstehen. Die Folge: Der Abfluss in der Küche riecht streng. Im schlimmsten Fall verstopft er sogar. Da hilft auch kein Nachspülen mehr. Bleibt also festzuhalten: Um einem stinkenden Abfluss in der Küche schon im Vorfeld entgegenzuwirken, haben folgende Dinge darin nichts zu suchen:

  • Küchenabfälle

  • Öle und Fette

  • Verpackungen

  • Zigarettenkippen

  • Kaffeesatz

Das bedeutet nun aber nicht, dass Sie Ihre Töpfe und Pfannen nie mehr per Hand waschen dürfen. Achten Sie lediglich darauf, immer ein bisschen Spülmittel ins Wasser zu geben. Die darin enthaltenen Tenside verbinden Fett und Wasser, wodurch sich weniger Rückstände bilden. Unverzichtbar in jedem Haushalt sind außerdem Abflusssiebe und -stöpsel. Sie fangen größere Partikel ab, wodurch sich erst gar keine Verschmutzungen bilden. Stinkt dagegen ein Abfluss, der nur selten verwendet wird, kann es schon helfen, den Siphon in regelmäßigen Abständen mit heißem Wasser zu spülen. Das löst Fettrückstände und vertreibt Bakterien. So hat der Gestank keine Chance!

Was tun, wenn es eigentlich schon zu spät ist?

Hat sich jedoch bereits eine muffige Wolke über Ihre Küche gelegt, lautet das oberste Ziel selbstverständlich, die Abfluss-Gerüche so schnell wie möglich zu beseitigen. Dafür greifen die meisten Menschen vermutlich zu klassischen Reinigungsmitteln. Sie wirken zwar rasch und zuverlässig, sollten jedoch mit Blick auf die Umwelt und die eigene Gesundheit nur sparsam eingesetzt werden. Haben Sie gerade keinen Rohrreiniger zur Hand, gibt es zahlreiche Hausmittelchen, mit denen Ihr Abfluss im Nu wieder gut riecht. Optimal für Sparfüchse, denn die nötigen Zutaten haben Sie garantiert schon zu Hause stehen:

Backpulver und Essig

Was in Kuchen und Salat nicht fehlen darf, kann auch den Rohren nicht schaden. Damit der Abfluss nicht mehr stinkt, befolgen Sie diese Schritte:

  1. Nehmen Sie drei bis vier Esslöffel Backpulver und streuen Sie diese Menge in den Abfluss hinein.

  2. Messen Sie eine halbe Tasse Essig ab und gießen Sie diese nach. Nicht erschrecken: Durch die Mischung der beiden Zutaten kommt es zu einer chemischen Reaktion, wodurch sich Schaum bildet. Das ist jedoch ein gutes Zeichen. So sehen Sie, dass das Backpulver seine reinigende Wirkung entfaltet. Sehen Sie keinen Schaum, können Sie noch einmal eine kleine Menge der Backzutat nachgeben.

  3. Daraufhin sollte die sprudelnde Mischung gut eine Viertelstunde einwirken.

  4. Lassen Sie anschließend noch einmal warmes Wasser durch den Abfluss laufen.

Haben Sie danach immer noch den Eindruck, dass der Abfluss in Ihrer Küche stinkt, können Sie den Vorgang wiederholen bis sich der Geruch verflüchtigt.

So nützlich ist Natron

Auch diese Backzutat kann bei einem stinkenden Abfluss seine besondere Wirkung unter Beweis stellen. Grundsätzlich handelt es sich bei Natron um ein Natriumsalz der Kohlensäure, das leicht alkalisch ist und dadurch Säuren neutralisieren kann. Bedeutet: Trifft Natron auf ein saures Milieu, beginnt es zu schäumen und kann dadurch ebenfalls Schmutz lösen. Natron kommt bei einem stinkenden Abfluss wie folgt zum Einsatz:

  1. Messen Sie eine halbe Tasse der Zutat ab und geben sie die Menge in den Abfluss.

  2. Nehmen Sie sich ein Geschirrtuch (am besten aus Baumwolle) und feuchten Sie es unter dem Wasserhahn an.

  3. Decken Sie mit dem nassen Stoff den Abfluss komplett ab.

  4. Das Ganze muss im Anschluss für rund 5 Minuten wirken.

  5. Gießen sie heißes Wasser nach.

Reinigen mit Salz

Wenn der Abfluss stinkt und Backpulver sowie Natron sind gerade nicht zur Hand, rentiert sich ein Blick ins Gewürzregal: Salz ist ebenfalls ein Geheimtipp, um schlechte Gerüche verschwinden zu lassen. Nehmen Sie einfach zwei Esslöffel aus der Packung und lassen Sie diese in den Abfluss rieseln. Das Ganze einfach eine halbe Stunde ruhen lassen und zum Abschluss mit kaltem Wasser nachspülen.

Sauber durch Soda

Zu guter Letzt ist Soda ein beliebtest Hausmittel, um gegen einen stinkenden Abfluss vorzugehen. Dieses Mineral ist Natron sehr ähnlich und stammt aus der Familie der Carbonate. Soda kaufen Sie in den meisten Supermärkten oder Drogerien als abgepacktes Pulver. Im Vergleich zu Natron wirkt Soda jedoch intensiver, da es als Lösung basischer ist. Es reagiert deshalb stark mit Säuren. Beim Einsatz von Soda im Falle eines stinkenden Abflusses ist also Vorsicht geboten, denn das Mineral fällt in die Kategorie der reizenden Stoffe. Übermäßigen Hautkontakt sollten Sie deshalb vermeiden. Zudem darf das Pulver nicht in Kontakt mit Schleimhäuten oder den Augen kommen. Putzhandschuhe sind bei diesem Haushaltstipp Plicht:

  1. Messen Sie zwei Esslöffel Soda ab und streuen Sie diese direkt in den Abfluss.

  2. Warten Sie ungefähr 15 Minuten, bis das Pulver lange genug im Siphon reagiert hat.

  3. Lassen Sie heißes Wasser nachlaufen.

Was, wenn gar nichts geholfen hat?

Sie haben alles ausprobiert, aber der Abfluss in der Küche stinkt immer noch? Dann bleibt Ihnen vorerst nichts anderes übrig, als den Siphon einmal gründlich zu reinigen. Zuallererst stellen Sie dafür einen Eimer unter die Spüle, um Wasser oder mögliche Ablagerungen aufzufangen. Anschließend entfernen Sie den Siphon mit einer Rohrzange am unteren Rohrbogen. Ist er tatsächlich verstopft, hilft ein kräftiger Strahl Wasser, um grobe Partikel zu entfernen. Danach können Sie den Siphon mit einem Schwamm oder einer Drahtbürste gezielt säubern. Oder Sie legen ihn über Nacht in einer Essiglösung ein. Stülpen Sie in diesem Fall am besten einen Plastikbeutel über den Wasserhahn, damit ihre Familienglieder oder Mitbewohner diese kleine „Baustelle“ nicht übersehen.

Zusammenfassung

Ein Abfluss, der stinkt, kann zwar lästig sein, aber es ist in keinem Fall ein Weltuntergang. Wie unsere Tipps zeigen, gibt es viele clevere Rezepte, mit denen der penetrante Mief bald wieder verduftet. Probieren Sie Ihr Lieblingshausmittel gleich aus und schonen Sie dabei außerdem Ihren Geldbeutel und die Umwelt!

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