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Stechende Insekten im Garten loswerden

Larissa Köberlein | Lesedauer: 7 Minuten | 13.01.2022

Im Sommer, wenn es im Garten am schönsten ist, können Mücken, Wespen, Zecken und andere stechende Insekten schnell lästig werden. Wir stellen die wichtigsten Arten vor und geben Tipps, wie man sich am besten vor ihnen schützen kann.

Stechende Insekten im Garten loswerden

Insekten sind unverzichtbar in der Natur!

Schon Albert Einstein wusste, dass es ohne Bienen kein Leben auf der Erde geben kann. Neben den Bienen erfüllen auch andere Insekten wichtige Aufgaben in der Natur. Bevor man die surrenden, brummenden oder zirpenden Tiere aus dem Garten vertreibt, sollte man ihren wertvollen Beitrag zum Erhalt unserer Lebensgrundlagen kennenlernen.

Bestäubung

Insekten bestäuben die Blüten der meisten Obstbäume, Beerensträucher und Gemüsepflanzen. Nur mit ihrer Hilfe können sich Früchte bilden. Die wichtigsten Bestäuber sind Wild- und Honigbienen, aber auch Hummeln, Wespen und verschiedene Käferarten und sogar Schmetterlinge sind mit dabei.

Nahrungsgrundlage für Vögel und Kleintiere

Freuen Sie sich auch über die putzigen Spatzen, die hübschen Meisen und die frechen Amseln im Garten? Ist es nicht toll, wenn die Kinder und Enkelkinder Igel, Kröten oder Fledermäuse direkt vor der Haustür beobachten können? All diese zauberhaften Tiere ernähren sich unter anderem von Insekten. Ohne diese Nahrungsgrundlage machen sie einen großen Bogen um Ihr Grundstück.

Welche stechenden Insekten treten im Garten auf?

Die wichtigsten stechenden Insekten im Garten sind:

  • Bienen

  • Wespen

  • Hornissen

  • Mücken

  • Zecken

  • Bremsen

  • Grasmilben

Wir haben ihre Eigenschaften zusammengestellt und geben Tipps, wie Sie die Plagegeister ohne Chemie aus dem Garten vertreiben.

Bienen

Biene

(Hauptaktivität von April bis Oktober)

Wild- und Honigbienen gehören zu den wichtigsten Helfern im Garten. Wo sie sich wohlfühlen, können Zier- und Nutzpflanzen gut gedeihen. Wo sie fehlen, ist die Ernte in Gefahr. Dennoch können auch Bienen das Frühstück im Garten stören.

Tipps zur Abwehr:

  • Decken Sie Getränke und süße Speisen ab.

  • Pflanzen Sie Basilikum rund um die Terrasse. Der Geruch ist bei Bienen unbeliebt.

  • Wenn sich ein Bienenvolk in Ihrem Garten angesiedelt hat, halten Sie sich fern, bleiben Sie ruhig und nehmen Sie Kontakt zu einem Imker in Ihrer Nähe auf. Er wird die Tiere fachgerecht umsiedeln.

Übrigens, nur die weiblichen Bienen besitzen einen Stachel. Bienenmännchen können nicht stechen.

Wespen

Wespen

(Hauptaktivität von April bis Oktober)

Deutlich weniger beliebt als Bienen sind Wespen. Ihre Stiche sind äußerst schmerzhaft und im Gegensatz zu Bienen können sie mehrfach stechen. Sobald etwas Süßes auf dem Gartentisch steht, sind die gelb-schwarzen Plagegeister nicht weit. Auch herzhafte Gerichte sind vor ihnen nicht sicher.

Tipps zur Abwehr:

  • Wenn Wespen in der Nähe sind, wedeln Sie nicht hektisch mit den Händen herum. Das würde die Tiere aggressiv machen. - Sobald eine Wespe auf dem Tisch landet, können Sie ein Glas darüber stülpen, ein Blatt Papier unter das Glas schieben und das Insekt möglichst weit vom Tisch wegbringen.

  • Verschließen Sie alle Getränke und decken Sie die Speisen mit Netz-Hauben ab.

  • Säubern Sie den Tisch nach dem Essen mit einem Zitronen- oder Essigreiniger.

  • Pflanzen Sie Lavendel, Basilikum und Zitronengras rings um Ihre Terrasse oder den Sitzplatz im Garten. Diese Gerüche mögen Wespen nicht.

  • Wenn Sie ein Wespennest im Garten oder am Haus entdecken, machen Sie einen großen Bogen darum. Wenn Gefahr für Kinder oder Allergiker besteht, beauftragen Sie einen Schädlingsbekämpfer mit der Beseitigung. Es ist untersagt und auch viel zu gefährlich, Wespennester selbstständig zu entfernen.

Übrigens, Bienen und Wespen sehen sich sehr ähnlich. Wer genau hinschaut, erkennt die schmale Körpermitte der Wespe, die zur Bezeichnung "Wespentaille" führte. Bei der Biene ist diese nicht vorhanden. Honig- und Wildbienen sind eher rundlich und am Körper sowie an den Hinterbeinen behaart. Wespen verfügen über ein stabiles Mundwerkzeug, mit dem sie auch Insekten zerkleinern können. Bienen haben dieses Mundwerkzeug nicht. Sie ernähren sich und ihre Nachkommen ausschließlich von Blütenpollen.

Hornissen

Hornissen

(Hauptaktivität von Mai bis Oktober)

In Baumhöhlen, Nistkästen, aber auch in Rollläden bauen Hornissen gern ihr Nest. Die großen Tiere können Angst einflößen, doch sie sind viel harmloser als ihr Ruf.

Tipps zur Abwehr:

  • Wenn Sie ein Hornissennest im Garten entdecken und Gefahr für Menschen besteht, beauftragen Sie einen Fachmann mit der Umsetzung. Die Tiere stehen unter Naturschutz. Auf keinen Fall sollten Sie selbst versuchen, die Tiere zu vertreiben.

  • Hornissen fliegen nachts auf der Suche nach Nahrung Lichtquellen an. Sie interessieren sich nicht für den Menschen, sie fressen gern Nachtfalter und Motten.

Stechmücken

Stechmücken

(Hauptaktivität von April bis Oktober)

Mehr als einhundert verschiedene Mückenarten sind in Europa bekannt. Vor allem die Gemeine Stechmücke und die Ringelmücke sind in unseren Gärten zu Hause. Die Gemeine Stechmücke ist graubraun gefärbt und etwa sieben Millimeter groß. Mit 13 Millimetern  deutlich größer und kräftiger gebaut ist die Ringelmücke. Ihre Körperfarbe ist Dunkelgrau bis Schwarz. Nur die weiblichen Mücken stechen. Sie saugen Blut, um daraus wertvolles Protein für die Eierproduktion zu gewinnen. Männliche Stechmücken besitzen nur einen Rüssel, mit dem sie Blütennektar trinken können. Die Lebensdauer der Weibchen beträgt etwa sechs Wochen. Männliche Mücken sterben früher. Mücken können durch ihren Stich zahlreiche Krankheiten übertragen. Lange wurde vermutet, dass das Licht die Insekten anlockt. Es ist vielmehr der Schweißgeruch von Menschen und Tieren sowie die Atemluft.

Tipps zur Abwehr:

  • Stehende Gewässer bieten perfekte Brutplätze für Mücken. Decken Sie Regentonnen ab. Leeren Sie Wasserreste aus Gießkannen und Eimern immer aus.

  • Wenn sich bereits Larven in Regentonnen befinden, legen sie diese trocken oder entfernen Sie die Larven mit einem Kescher.

  • Bieten Sie Vögeln gute Lebensbedingungen im Garten. Sie fressen mit Vorliebe die stechenden Plagegeister.

  • Wenn Sie einen Gartenteich besitzen, helfen Fische bei der Beseitigung der Mückenlarven.

  • Pflanzen Sie die Duftpelargonie 'Lillibet' rund um Ihren Sitzplatz im Garten. Die Pflanze mit rosaroten Blüten ist pflegeleicht, sieht hübsch aus und wehrt Mücken zuverlässig ab. Tomaten und Katzenminze haben eine ähnliche Wirkung.

Zecken

Zecken

(Hauptaktivität von Februar bis Oktober)

Ein Zeckenstich ist nicht schmerzhaft und bleibt daher lange unbemerkt. Dennoch können die kleinen schwarzen Insekten gefährliche Krankheiten wie Borreliose und die Frühsommermeningitis (FSME) übertragen. Sie halten sich nicht nur im Wald auf. Immer häufiger sind sie in unseren Gärten zu finden.

Tipps zur Abwehr:

  • Entfernen Sie überschüssiges Laub, denn dort lauern die Zecken. Im Winter ziehen sie sich gern in tiefere, feuchte Laubschichten zurück. Trockene Plätze, die von der Sonne bestrahlt werden, mögen die Tiere nicht.

  • Zecken halten sich gern im Rasen auf. Umso weniger Platz die dicht bewachsene Rasenfläche in Ihrem Garten einnimmt, umso geringer ist die Anzahl der Zecken.

  • Mit einer guten Umzäunung verhindern Sie, dass Waschbären oder Füchse durch Ihren Garten streifen. Sie haben oft Zecken im Fell und bringen die Tiere erst auf Ihr Grundstück.

Hinweis:

Zecken fallen gewöhnlich im November in eine Art Winterstarre. In milden Wintern bleiben sie allerdings weiterhin aktiv.

Wollen Sie wissen, ob sich Zecken in Ihrem Garten befinden?

Machen Sie einen einfachen Test: Legen Sie ein Stück hellen Stoff, zum Beispiel ein Leinentuch über eine dicht bewachsene Fläche. Prüfen Sie nach ein bis zwei Stunden, ob auf dem Stoff schwarze Punkte zu sehen sind. Mit einer Lupe erkennen Sie, ob es sich um die achtbeinigen Zecken handelt.

Achtung bei einem Zeckenstich!

Prüfen Sie nach einem Aufenthalt im Garten, ob Sie die Insekten an Ihrem Körper entdecken. Kontrollieren Sie auch die Kinder gründlich auf Zecken. Wenn sich um einen Zeckenbiss rote Ringe bilden oder wenn grippeähnliche Symptome auftreten, suchen Sie einen Arzt auf. Schützen Sie sich und Ihre Familie mit einer Impfung vor der Frühsommermeningitis.

Bremsen

Bremse

(Hauptaktivität von April bis August)

Bremsenstiche sind äußerst schmerzhaft, denn die Insekten können mit ihren kräftigen Beißwerkzeugen große Wunden verursachen und gefährliche Krankheiten wie Milzbrand übertragen. Auch bei dieser Insektenart, die zu den Fliegen gehört, stechen nur die Weibchen. Bremsen sehen der Stubenfliege ähnlich. Sie sind grau gefärbt und werden etwa 12 Zentimeter lang. Bremsen treten hauptsächlich in den Sommermonaten in der Nähe von Wasserflächen sowie Viehweiden und Ställen auf.

Tipps zur Abwehr:

  • Decken Sie alle Wasserbehälter ab, entfernen Sie Wasserreste aus Kannen und Eimern, um die Eiablage zu verhindern.

  • Bremsen lieben den menschlichen Schweißgeruch. Duschen Sie vor der Gartenparty. Ziehen Sie Kleidung mit möglichst festem Stoff an, dieser kann nicht durchstochen werden.

  • Schützen Sie Kinderwagen durch Insektennetze.

  • Gestalten Sie die Fläche rings um einen Pool möglichst trocken und damit unattraktiv für die Blutsauger.

  • Im Fachhandel werden chemische Mittel zur Abschreckung sowie Bremsenfallen angeboten.

  • Pflanzen Sie duftende Pflanzen wie Lavendel, Minze und Zitronenmelisse um die beliebtesten Sitzplätze im Garten.

Grasmilben

Grasmilben

(Hauptaktivität von April bis Oktober)

Grasmilben sind nur drei Millimeter groß und mit dem bloßen Auge kaum zu erkennen. Die Larven sitzen auf den Spitzen der Grashalme und beißen sich fest, sobald jemand mit Sandalen oder barfuß den Rasen betritt. Grasmilbenlarven saugen Körpersäfte und Blut. Die Stiche bleiben zunächst unbemerkt. Erst später bilden sich dicke, juckende Quaddeln.

Tipps zur Abwehr:

  • Mähen Sie den Rasen häufig. Dabei werden Milbenlarven, die sich an den Spitzen der Grashalme befinden, entfernt. Entsorgen Sie den Rasenschnitt in der Biotonne, nicht auf dem Kompost.

  • Vertikutieren Sie den Rasen regelmäßig.

  • Wässern Sie den Rasen kräftig, denn die Milben mögen kein Wasser.

  • Duschen Sie nach dem Sonnenbad im Gras gründlich.

  • Vermeiden Sie, den Rasen barfuß zu betreten.

Grasmilben erkennen:

Legen Sie ein Blatt weißes Papier auf den Rasen. Wenn Sie nach ein bis zwei Stunden rötliche Flecken auf dem Papier entdecken, sind Grasmilben vorhanden.

Fazit

Insekten spielen eine wichtige Rolle im Kreislauf der Natur. Dennoch können vor allem die stechenden Arten schnell lästig werden. Lernen Sie die Verhaltensweisen der Plagegeister kennen, um zu verstehen, was sie anzieht und was sie nicht mögen. Wenn Sie dann noch unsere Tipps beachten, können Sie auch im Sommer den Aufenthalt im Garten genießen.

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